Wie kann man eine Wand von innen isolieren?

Die Bedeutung der Wanddämmung

Die Dämmung der Wände ist ein wichtiger Aspekt bei der Verbesserung der Energieeffizienz eines Hauses. Sie sorgt dafür, dass die Wärme im Winter gehalten und die kalte Luft im Sommer draußen gehalten wird. Außerdem kann die Dämmung von Wänden dazu beitragen, Feuchtigkeitsprobleme zu verringern und den Schallschutz zu verbessern.

Wählen Sie das richtige Dämmmaterial

Die Wahl des richtigen Dämmstoffs ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Dämmung effektiv ist und gut zur Wand und ihrer Umgebung passt. Es gibt verschiedene Arten von Dämmstoffen auf dem Markt, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die am häufigsten verwendeten Materialien:

Glaswolle: Dieses Material wird aus feinen Glasfasern hergestellt und ist relativ preiswert. Die Struktur von Glaswolle ist locker und das Material lässt sich leicht verarbeiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass Glaswolle für eine Kombination aus Wärme- und Schalldämmung verwendet werden kann.

Steinwolldämmung: Dieses Material wird aus Stein hergestellt und ist sehr effizient. Es ist jedoch teurer als einige andere Materialien und kann bei unsachgemäßer Verlegung Haut und Lunge reizen.

PIR-Dämmplatten: PIR-Dämmstoffe haben den Vorteil, dass sie einen hohen Dämmwert haben. Wenn diese Platten mit einer Dampfsperre angebracht werden, bieten sie auch einen hervorragenden Schutz vor Feuchtigkeit.

Schritt 1: Entfernen Sie die Verkleidung

Um die Dämmung anbringen zu können, müssen Sie die Verkleidung wie Tapeten, Farbe oder Putz entfernen. So erhalten Sie Zugang zur Wand und können die Dämmung anbringen. Achten Sie darauf, dass Sie den Anstrich vorsichtig entfernen, um die Wand nicht zu beschädigen. 

Schritt 2: Bereiten Sie die Wand vor

Bevor Sie mit dem Anbringen der Dämmung beginnen, sollten Sie sicherstellen, dass die Wand sauber und trocken ist. Wenn an den Innenwänden Feuchtigkeitsflecken, Frostschäden, aufsteigende Feuchtigkeit oder andere Anzeichen von Feuchtigkeitsproblemen zu sehen sind, sollte die Ursache dafür zuerst beseitigt werden. Andernfalls wird die Isolierung das Feuchtigkeitsproblem nur verschlimmern. Beachten Sie, dass auch Risse in der Außenwand Feuchtigkeitsprobleme verursachen können. Sie können auch eine Dampfsperre anbringen, um das Eindringen von Feuchtigkeit in die Dämmung zu verhindern.

Schritt 3: Anbringen der Dämmung

Schneiden Sie das Dämmmaterial zu und bringen Sie es zwischen der Innen- und Außenwand an. Achten Sie darauf, dass es keine Öffnungen oder Lücken gibt, da sonst kalte Luft eindringen kann. Bei der Dämmung von Innenwänden besteht ein erhöhtes Risiko von Wärmebrücken, d. h. von Stellen, an denen die Dämmschicht durchbrochen wird und Wärme verloren geht. Dies erhöht auch das Risiko von Feuchtigkeitsproblemen. Kältebrücken können häufig zwischen Wand und Rahmen, Wand und Wand, Wand und Boden usw. auftreten. Um optimale Ergebnisse und eine hohe Effizienz zu erzielen, ist es wichtig, Kältebrücken so weit wie möglich zu vermeiden und die Innenwanddämmung luftdicht auszuführen. Eine luftdichte Dämmung hilft, den Wärmeverlust zu verringern und das Risiko von Kondensationsproblemen zu reduzieren. Sie können auch in Erwägung ziehen, die Dämmung mit Kleber oder speziellen Klammern zu befestigen, damit sie an Ort und Stelle bleibt.

Schritt 4: Erneutes Anbringen des Anstrichs

Sobald die Dämmung angebracht ist, können Sie den Anstrich wieder anbringen. Das kann bedeuten, dass Sie Tapeten, Farbe oder Putz ausbessern oder erneuern. Achten Sie darauf, dass Sie den Anstrich auf die gleiche Weise wie zuvor anbringen, um ein gleichmäßiges Aussehen zu erhalten.

Schritt 5: Belüftung berücksichtigen

Wenn Sie die Wand von innen dämmen, kann dies die Luftzirkulation im Raum beeinträchtigen. Eine luftdichte Dämmung schränkt die Luftzirkulation im Haus ein. Das bedeutet, dass sich die Innentemperatur im Sommer schneller aufheizt und langsamer abkühlt, so dass sich der Vorteil der Dämmung im Winter in einen Nachteil im Sommer verwandelt. Es ist daher ratsam, für eine gute Belüftung und Klimatisierung zu sorgen. Sie können zum Beispiel Lüftungsöffnungen in den Wänden oder Fenstern anbringen oder ein mechanisches Lüftungssystem installieren.

Schritt 6: Berücksichtigen Sie die Schalldämmung

Die Isolierung Ihrer Wände von innen kann auch dazu beitragen, den Lärm von außen zu reduzieren. Wenn Sie in einem belebten Viertel wohnen oder unter Verkehrslärm leiden, sollten Sie eine Schalldämmung in Betracht ziehen, um den Geräuschpegel in Ihrer Wohnung zu senken.

Lassen Sie die Dämmarbeiten von einem Fachmann durchführen

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie die Wand von innen dämmen sollen, oder wenn Sie nicht über die erforderlichen Kenntnisse oder Werkzeuge verfügen, sollten Sie die Arbeiten von einem Fachmann durchführen lassen. Ein erfahrener Dämmstoffspezialist kann Ihnen bei der Auswahl des richtigen Dämmstoffs helfen und eine genaue und effektive Installation gewährleisten.

Die Dämmung einer Wand ist empfehlenswert

Die Isolierung einer Wand von innen kann dazu beitragen, die Wärme im Haus zu halten und den Energieverbrauch zu senken. Es ist wichtig, das richtige Dämmmaterial zu wählen.